Kärnten
featuring Kärntner Intelligenz
Manche Songs haben eine Geschichte. Dieser hier hat gleich mehrere.
„Kärnten“ wurde ursprünglich 2002 von der Kärntner Band Schrottprett auf dem Album „Damned to Rock’n’Roll“ veröffentlicht — gesungen von Peter Schrottenbach, der auch Text und Musik verfasst hat. Was auf den ersten Blick wie ein klassisches Kärntnerlied klingt, ist in Wirklichkeit ein cleveres Puzzle: Peter hat Textfragmente aus verschiedenen alten Kärntnerliedern entnommen und zu einem neuen, eigenständigen Lied zusammengefügt. Das berühmte Zitat mit der Gailtalerin stammt dabei aus dem legendären Konzeptalbum „Der Watzmann ruft“ von Tauchen, Prokopetz und Ambros — einem der bedeutendsten Werke des Austro-Pop überhaupt.
2025 holte Dietmar Kazianka den Song aus der Schublade — neu arrangiert, neu produziert, mit neuem Feuer. Aus alten Wurzeln wurde neuer Sound. Was Generationen gesungen haben — jetzt mit Vollgas.
Das Musikvideo entstand als KI-generiertes Pixar-Style Video — mit der kompletten Schmålz Band live auf der Bühne beim Villacher Kirchtag am Rathausplatz. Vor einem begeisterten Publikum das den Refrain mitsingt als hätte es ihn schon immer gekannt. Weil es ihn — irgendwie — schon immer kannte.
(KI steht übrigens für Künstliche Intelligenz. Oder — auf Kärntnerisch — für Kärntner Intelligenz. Beides trifft zu.)
„Vorbei"
eine ehrliche Geschichte
Manche Songs warten jahrzehntelang auf ihre richtige Version.
„Vorbei“ begann 1987 als „Bye Cindy, Bye“ — eine Hommage eines 15-jährigen an Cindy Crawford, aufgenommen als Demo mit der Rockband Maraschino Anfang der 90er. Dann: Schublade. Jahre später tauchte der Song wieder auf — diesmal mit einem neuen deutschen Text von Andy Prettner, Gründungsmitglied der Kärntner Dialektband Schrottprett, mit dem Titel „Vorbei“. Eine CD mit 14 Titeln entstand. Auch die landete — sagen wir es freundlich — in der Schublade.
2025 änderte sich alles.
Als Diez die Möglichkeiten der KI entdeckte war das kein Schummeln — das war ein Gamechanger. Die Arrangements die plötzlich möglich wurden klangen so wie er sich den Song immer vorgestellt hatte. So wie er ihn gehört hatte in seinem Kopf — seit 1987. Nur hatte ihm damals das handwerkliche Können gefehlt um es umzusetzen.
(KI steht übrigens für Künstliche Intelligenz. Oder — und das ist die kärntnerische Interpretation — für Kärntner Intelligenz. Beides trifft hier zu.)
Zur Klarheit: Alle Tracks auf „Vorbei“ wurden von Diez selbst programmiert und arrangiert. Die Gitarren hat er live eingespielt. Den Gesang hat Inez Griesshofer beigesteuert — und damit dem Song die Stimme gegeben die er immer verdient hatte.
KI als Werkzeug. Musik als Ergebnis. Und eine Geschichte die seit 1987 darauf gewartet hat erzählt zu werden.
P.S. Ein Video und eine unplugged-Version ist bereits in Bearbeitung